Warum Tiere aus dem Ausland
die deutschen Tierheime sind doch voll?

Ja, das stimmt und trotzdem, weil
  • Wir helfen Hunden in Not und das bedeutet auch, heimischen Hunden zu helfen. In Süd-Ost-Europa ist die Not der Tiere aber leider so viel größer: sie werden haufenweise gequält und getötet.
  • In den Tierheimen der deutschen Großstädten sind die kleinen unkomplizierten Mischlinge eher selten und dann schnell weg. Leider wird so mancher Schäferhund, Rottweiler oder überagile Border Collie zum Langzeit-Insassen. In aller Regel aber nehmen Menschen, die einen unkomplizierten, kleinen und jungen Mischling suchen, eben nicht diese Langzeit-Insassen. Ohne uns würden diese Menschen dann zum Züchter gehen und in Ländern wie Rumänien, Russland, Spanien, Polen etc würden nur noch mehr Hunde getötet werden.
  • Wir versuchen nur die Hunde zu retten, die vor Ort keine Chance auf artgerechtes Leben und Vermittlung haben. Es geht ja eigentlich nicht darum, immer mehr Hunde aus diesen Ländern zu retten, sondern darum VOR ORT ein Bewusstsein für dieses gigantische Tierleid zu schaffen und die Tiere zu KASTRIEREN. Wir arbeiten vor Ort mit vertrauenswürdigen Tierschützern zum Teil schon seit Jahren zusammen, die natürlich einen ganz anderen Zugang zu ihren Landsleuten haben als wir. Trotz aller Kastratations- und Aufklärungsbemühungen vor allem der großen Tierschutzverbände gibt es diese Hunde, die nicht geboren werden sollten, um zu leiden, sondern um zu leben.
  • Es geht uns nicht darum, einen 7 jährigen Strassenhund partout in eine Großstadt zu vermitteln. Kastriert, geimpft und regelmäßig gefüttert lebt er vielleicht dort besser zumindest solange die Hundefänger nicht losfahren. Wir retten die Wegwerf-Welpen, aus den Mülltonnen, auf dem Schrottplatz, die jung genug sind, um ein neues und anderes Leben genießen zu können. Aber ehrlich gesagt, manchmal stoßen wir an unsere Grenze unser Entsetzen über das Böse im Menschen ist dann grenzenlos und dann versuchen wir einfach nur zu helfen.
  • Strassenhunde müssen extrem anpassungsfähig und instinktsicher sein, um auf der Strasse klar zu kommen. Sie werden ja zum Teil auch von Einheimischen und Touristen gefüttert , dürfen daher nicht unangenehm auffallen, sonst werden sie verjagt. Ein Streuner spürt schnell, welche Menschen es gut mit ihm meinen. Und sie sind manchmal sogar einigermaßen verkehrssicher.
  • Ihre hohe Verträglichkeit mit Artgenossen zeichnet diese Hunde wirklich aus. Von Geburt an lernen sie in den verschiedensten Sozialstrukturen klar zu kommen, sie beherrschen die Hundesprache perfekt und sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie im Rudel größere überlebenschancen haben. Deshalb sind so viele dieser Hunde völlig unproblematisch mit anderen Hunden.
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